BMW muss in den USA Millionenstrafe zahlen
11.02.2012 - 09:33 Uhr
Der Autobauer BMW muss in den USA eine Geldstrafe von drei
Millionen Dollar (2,6 Millionen Euro) zahlen, weil
Sicherheitsmängel bei Fahrzeugen nicht schnell genug angezeigt
wurden. (Archivfoto)
© Kevork Djansezian - AFP/Getty Images
Der Autobauer BMW muss in den USA eine Geldstrafe von drei
Millionen Dollar (2,6 Millionen Euro) zahlen, weil
Sicherheitsmängel bei Fahrzeugen nicht schnell genug angezeigt
wurden. Das teilte die US-Behörde für Straßensicherheit (NHTSA)
mit. Es seien 16 Rückrufaktionen von BMW im Jahr 2010 untersucht
worden. Dabei habe sich herausgestellt, dass der Autobauer die
Behörde nicht gemäß den herrschenden Bundesgesetzen und nicht
"schnell genug" informiert habe.
Es gebe eine "besorgniserregende Tendenz" bei BMW, bei einer
ersten Information der Behörden nur wenige Details anzugeben,
erklärte die NHTSA. So würden wichtige Angaben fehlen, etwa wie ein
festgestellte Problem behoben werden könne. "Es ist für die
Sicherheit auf der Straße von großer Bedeutung, dass Defekte und
Rückrufe schnell gemeldet werden", erklärte NHTSA-Chef David
Strickland.
Quelle: 2012 AFP